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Akkus

Handy zeigt niedrigen Batteriestand, Hand führt Aufladekabel zur Steckdose.

Ein Smartphone-Akku hält meistens einen Tag und braucht dann neue Energie.

Akkus sind aufladbare Batterien, die Energie speichern und sie bei Bedarf wieder abgeben. Elektronische Geräte, die mit einem Akku ausgestattet sind, müssen nicht konstant mit einem Kabel an eine Stromversorgung angeschlossen werden. Die Energiespeicher ermöglichen es uns also zum Beispiel, mit dem Laptop im Park zu arbeiten oder das Smartphone überall mit hin zunehmen und zu benutzen. Ein Kabel wird nur noch benötigt, um die Akkus wieder aufzuladen.

Akkus sind wichtig für die Zukunft

Elektroauto ist mit Kabel an Aufladestation angeschlossen.

In Deutschland gibt es immer mehr Ladesäulen für Elektroautos. Im Jahr 2023 etwa 58.000.

Akkus ermöglichen nicht nur die freie Nutzung von Geräten, sie sollen in Zukunft auch eine wichtige Rolle für den Klimaschutz spielen. In Deutschland wird zum Beispiel jedes Jahr mehr Strom aus erneuerbaren Energien, wie Windkraft gewonnen. Da der Wind an manchen Tagen sehr stark weht und an anderen gar nicht, benötigen wir leistungsstarke Akkus, mit deren Hilfe die Energie gespeichert werden kann. Nur so steht uns auch an windstillen Tagen Strom aus der Windkraft zur Verfügung. Auch Elektrofahrzeuge, die keinen Feinstaub oder schädliche Abgase, wie CO2, in die Luft pusten, benötigen leistungsstarke Akkus. Bisher dauert das Auftanken der Batterien allerdings oft mehrere Stunden und man kann mit einer vollen Batterie weniger Kilometer zurück legen als mit einem vollen Benzintank. Hier ist also mehr Power gefragt, damit Elektroautos in Zukunft mit Strom aus erneuerbaren Energien weite Strecken zurück legen können. Daher arbeiten Wissenschaftler auf der ganzen Welt an der Verbesserung der Batterie-Technologie.

Das Problem mit den Akkus

Junger Mann steigt in Erdloch, um Kobalt abzubauen.

Auch Kinder müssen oft in den gefährlichen Minen arbeiten.

In Akkus stecken ganz unterschiedliche Rohstoffe wie zum Beispiel Lithium, Mangan, Kobalt, Nickel und Graphit. Im Moment sind diese Rohstoffe in der Natur noch ausreichend vorhanden. Aber ob das so bleibt, wenn wir immer mehr Akkus brauchen, ist ungewiss. Außerdem gibt es bei der Gewinnung vieler Rohstoffe Probleme. Zum Beispiel beim Lithium. Die größten Vorkommen der Welt befinden sich in unterirdischen Salzseen in Südamerika. Um das Lithium dort herauszuholen, wird das Salzwasser an die Oberfläche gepumpt und dort weiterverarbeitet. Einheimische beklagen unter anderem, dass die ohnehin schon trockenen Gegenden so immer weiter austrocknen. Ein anderes Beispiel ist Kobalt. Der Großteil des weltweit abgebauten Kobalts stammt aus dem afrikanischen Land Kongo. Teilweise wird es dort von Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen in selbstgegrabenen Minen abgebaut. Deshalb wird ein Teil der alten Akkus schon jetzt recycelt, also auseinandergenommen und wiederverwertet. Außerdem forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Rohstoffen, mit denen man Akkus bauen kann, wie zum Beispiel Apfel- oder Erdnussschalen.

Stand: 16.01.2024, 16:30 Uhr

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